Nun ist es offiziell: Kotaku liegen Scans der Klageschrift Wests und Zampellas gegen Activision vor. Die ersten Blätter bis zur Nummer 21 sind relativ uninteressant, beschreiben diese Punkte allgemeine Fakten zu IW, Call of Duty und die Geschäftsverhältnisse, in denen auch steht, dass Activision Infinity Ward für gerade einmal insgesamt 5 Millionen Dollar aufgekauft hat, was in Angesicht der Millardeneinnahmen geradezu lächerlich wirkt, so der Anwalt der beiden. Die Scans der Klageschrift findet ihr im Klapptext.
Und weiter kracht es im Gebälg: Montag erst trat Activision in die Allerwertesten von Vince Zampella und Jason West wegen "Missmanagements" und "Bruch von treuhänderischen Pflichten" und stand mit Mitarbeitern - vielfach auch als Schlägertypen bezeichnet - einer Sicherheitsfirma bei Infinity Ward auf der Matte. Seitdem hatte man nur von Jason West eine recht spitze Statusmeldung in seinem Facebookprofil gebracht: "Jason West trinkt und ist arbeitslos". Doch nun schlagen beide zurück.
Sie verklagen Activision! Ihr Anwalt, Robert Schwartz von der Anwaltskanzlei O'Melveny & Myers (die unter anderem auch AMD, Lionsgate Entertainment sowie die deutsche Firma Merck in Californien vertreten), begründet diesen Schritt mit den völlig haltlosen Anschuldigungen seitens Activision gegen seine beiden Mandanten: "Activision verwehrt die Einlösung von Vertragsbedingungen und missachtet geltendes californisches Recht, in dem die Arbeitgeber seinen Beschäftigten ihren rechtmäßigen Verdienst auszahlen muss." Statt Jason und Vince für das erfolgreichste Entertainmentprodukt, das Activision je publizierte, zu danken, zu loben oder einfach nur auszubezahlen, engagiert Activision Rechtsanwälte für eine interne Untersuchung, die letztlich zur terminierung des Arbeitsvertrages führte, so Schwartz weiter.
"Wir waren geschockt von Activisions Entscheidung unseren Arbeitsvertrag aufzulösen", so West und Zampella. "Wir haben viel Herzblut und Seele in das Unternehmen gesteckt, nicht nur um ein weltklasse Entwicklerstudio aufgebaut, sondern auch ein Team geschaffen zu haben, auf das wir stolz sein können fast eine Dekade lang zusammen gearbeitet zu haben. Wir denken, unsere Arbeiten sprechen für sich selbst.", so West. "Nach allem, was wir für Activision getan haben, sollten wir unseren Lohn nicht einklagen müssen", fügt Zampella hinzu.
Das Interessanteste an der Klage ist jedoch, dass West und Zampella auch auf die angeblich von Activision garantierten vertraglichen Rechte zur Kontrolle über die unter die Marke "Modern Warfare" laufenden Spiele aus sind. Wenn West und Zampella tatsächlich höchstrichterlich die entsprechenden Rechte zugesprochen bekommen, dürfte es für Activision durchaus sehr eng werden.
Der Krach im eigenen Hause klingelt immer noch laut in den Ohren, da kündigt Activision nun neue Vertriebs- und Businesstrategien für Call of Duty an. Ablenkungsmanöver? Nicht wirklich, denn auch die Situation bei Infinity Ward wird angesprochen, also eher stinknormales Business ala "the show must go on!". Auf jeden Fall hat Activision nun offiziell bestätigt, dass es im Herbst diesen Jahres Call of Duty 7 geben wird, für dessen Entwicklung sich Treyarch verantwortlich zeichnet. Welches Thema - das wird nicht erwähnt. Wir rechnen ja mit einem Vietnam-Szenario. Ebenfalls bestätigt Activision nun auch offiziell, dass Infinity Ward an ZWEI Mappacks für Modern Warfare 2 arbeitet, jedoch nennt Activision keine Releasetermine, nur dass es noch in diesem Jahr sein wird. Soweit bisher alles bekannt. Doch da ist noch mehr.
Zum einen will Activision nun das bisherige Businessmodell von Blizzard auch für die Call of Duty Reihe übernehmen und globaler auftreten, sprich in mehr Regionen der Welt aktiv vertreten sein. Allem voran der asiatische Raum soll hierbei verstärkt individuell betreut werden. Bei diesen Vorhaben wird der Focus auf so wörtlich "high-margin digital online content" gelegt und neue Businessmodelle etabliert werden. Was genau damit gemeint ist, wird in der Pressemitteilung nicht großartig erwähnt - allerdings ist dies durchaus als eine Bestätigung der bisherigen Gerüchte zu verstehen, dass die Call of Duty Serie Microtransactions und/oder ein Abo-System "spendiert" bekommen könnte.
Dem nicht genug, kündigt Activision im nächsten Atemzug an, dass das Jahr 2011 das Jahr von Sledgehammer Games sein wird. Das neue von Activision gegründete Studio rund um die Industrie-Veteranen Glen A. Schofield (Executive Producer von "Dead Space" sowie Michael Condrey (Sr. Development Director von "Dead Space" wird sich um Call of Duty 8 kümmern. Und mit diesem Spiel sollen dann auch neue Genres erschlossen werden: Erstmalig in der CoD-Geschichte soll der Titel kein reiner Ego-Shooter sein, sondern ein Action-Adventure. Das wiederum könnte auch eine weiterer Hinweis auf die Einführung von (Mini-)Abos sein.
Zeitgleich bestätigt Activision auch, dass Vince Zampella und Jason West gefeuert wurden und durch Steve Pearce (Chief Technology Officer, Activision) and Steve Ackrich (Head Of Production, Activision) ersetzt werden und nunmehr alle Geschäfte Infinity Wards leiten. Mehr allerdings kommentiert Activision nicht zum Vorfall, der zur Entlassung der beiden CoD-Veteranen geführt hat. Auch wird es unwahrscheinlich sein den Grund auf offiziellen Wegen zu erfahren, da derlei personelle Entscheidungen oft mit entsprechenden Vertragsklauseln totgeschwiegen werden.
Es ist allerhand los im Hause Activision, allerdings wohl eher im negativen, als positiven Sinn. Wir werden es dann ja recht bald sehen, wohin es Call of Duty verschlagen wird.
Krach im Hause Activisions und Infinity Ward: Die beiden wichtigsten Köpfe Infinity Wards mussten rollen, Jason West (Präsident des Studios) und Vince Zampella (Studioleiter) sind offensichtlich von Activision kurzerhand gefeuert worden. Was genau geschehen ist, ist bisher noch nicht ganz klar, doch scheint Activision gerade ein kleines Machtspielchen zu treiben.
Grant Collier (li.) und Jason West Spike TV Video & Game Awards 2007
Was ist passiert? Es scheint, als gäbe es schon länger Zoff zwischen beiden Parteien. Laut einer kurzfristig erschienenen Mitteilung von Activision sind Ermittlungen gegen die beiden Chefs des Studios eingeleitet worden, weil sie sich nicht an Absprachen und Anweisungen von Activision gehalten haben. Am gestrigen Abend US-Zeit sollte ursprünglich ein Meeting stattfinden, welches diese Probleme ansprechen sollte. Stattdessen ist Activision laut diverser Quellen mit "Schlägertypen" einer Sicherheitsfirma vor dem Studio aufgetaucht, von West und Zampella fehlten jede Spur.
Während von Zampella aktuell noch kein Lebenszeichen existiert, welches bestätigt, dass auch er gehen musste, so hat sich Jason West in seinem Facebook- und LinkedIn-Profil zumindest leicht stichelnd gemeldet: "Jason West is drinking. Also, unemployed." Ebenso steht in seinem LinkedIn-Profil (welches nur für registrierte User einsehbar ist) unter letzte Beschäftigungen: "President/Game Director/CCO/CTO Infinity Ward January 2001 – March 2010 (9 years 3 months)". Jason West und Vince Zampella haben im Jahr 2001 zusammen mit 20 anderen Entwicklern des Spiels "Medal of Honor: Allied Assault" das Studio Infinity Ward gegründet, welches sich den Respekt anderer Entwicklerstudios mit dem ersten Teil der Call of Duty Serie verdient hatte.
Aktuell scheint es selbst unter den Angestellten Infinity Wards entweder keine näheren Infos zu geben - oder sie haben einen Maulkorb verpasst bekommen. Infinity Wards Community Manager zumindest freut sich laut seinem Twittereintrag über die vielen Telefonate, Tweets und andere Nachrichten, weil er dann seinen geliebten Klingelton hören kann - doch nähere Infos zur Sache hat er nicht.
Inzwischen zeigen sich andere Entwickler aber auch solidarisch gegenüber West und Zampella: Tim Schafer, Entwickler von Brutal Legend, hatte seinerseits ebenfalls Krach mit Activision, sein Tweet zeigt deutlich, dass das aktuelle Vorgehen seitens Activision durchaus üblich zu sein scheint: "Getting mad at Activision for this kind of thing is like getting mad at an ape for throwing feces. It's just how the beast communicates.". Auch David Goldfarb vom Studio DICE, die heute in den USA ihr Battlefield: Bad Company 2 veröffentlichen, zeigt sich überaus deutlich solidarisch mit Infinity Ward: "It's true. ATVI has officially become Satan. Solidarity to IW people, this is some fucking bullshit."
Ob diese Situation etwas mit Modern Warfare 2 zu tun oder andere Gründe hat ist aktuell völlig unklar, es bleibt eine offizielle Stellungnahme abzuwarten.
Huups, tschuldigung.
Da hab ich was
übersehen Arne.
Bin heute nicht
anwesend, da ich
arbeiten muss. Racen
wäre auch mal
wieder nicht schlecht,
evtl. mal Race Driver
oder so. Klappt aber
erst nxt. Week.
Moin Jungs........wie
sieht es denn mal aus
mit
NfS-Shift..????wollt
mal wieder eine Runde
um die Nordschleife
jagen mit euch????sagt
mal bescheid ob &
wie &
überhaupt...!!cya
Kameraden
Ich bin heute abend
zwar da, aber mit
Funny lassen wir mal
wegen meinem Husten,
nicht das ich in den
wichtigsten Momenten
den TS zum Wackeln
bringe Ansonsten ne
gute Idee
Franky hat heute
morgen wohl den Server
wieder gestartet aber
dabei vergessen den TS
und den Funny Server
zu Starten. Mit CoD 5
gibt es eh immer
wieder Probleme das
sie weg kippen einfach
so, geht nicht nur uns
so. Ist ein Bug bei
CoD5.